Vincent Gross gewinnt The Masked Singer 2026 – als Stier Fernando El Toro
Kurzantwort: Vincent Gross hat das Finale der 13. Staffel von „The Masked Singer“ gewonnen. Der Schweizer Schlagersänger (30) wurde am Mittwochabend, 21. Oktober 2026, auf ProSieben und Joyn als Stier „Fernando El Toro“ enttarnt – mit wallender Mähne und goldenen Hörnern. Auf Platz zwei landete Anna-Carina Woitschack als „Wild Thing“, Platz drei ging an Joey Heindle als Pferd „P.S.“. Kurios: Bei der Pokalübergabe ging die Trophäe kaputt – Moderator Matthias Opdenhövel hielt plötzlich einen Teil davon in der Hand. Gross selbst sagte nach seinem Sieg nur: „Ich bin einfach nur glücklich!“

Vincent Gross im Überblick
| Name | Vincent Valentin Gross |
|---|---|
| Geboren | 23. August 1996 in Basel, Schweiz |
| Alter | 30 Jahre (Stand Oktober 2026) |
| Beruf | Schlager- und Popsänger, Songwriter, Moderator |
| Maske bei „The Masked Singer“ | Fernando El Toro (Stier) – Sieger der 13. Staffel |
| Finale | 21. Oktober 2026, ProSieben und Joyn, Moderation: Matthias Opdenhövel |
| Platz 2 / Platz 3 | Anna-Carina Woitschack („Wild Thing“) / Joey Heindle („P.S.“) |
| Bekannteste Songs | „Aperol Spritz“, „Ouzo“, „Nordlichter“, „Über uns die Sonne“, „Drinking Wine Feeling Fine“ (mit Olaf dem Flipper) |
| Alben | „Rückenwind“ (2017), „Möwengold“ (2018), „Hautnah“ (2021), „Frei“ (2022), „Prost!“ (2025) |
| Besonderheit | Früherer Taekwondo-Schweizermeister (2012), zwei schwarze Gürtel |
Der Finalabend: Fünf Masken, ein Stier ganz oben
Es war der größte Finalabend, den die Show je hatte: Von ursprünglich 16 Masken – so viele wie in keiner Staffel zuvor – waren am 21. Oktober 2026 noch fünf übrig: Wild Thing, P.S., Fernando El Toro, Prof. Dr. Dr. Schweinstein und Yeti Cat. Im Rateteam saßen im Finale Verona Pooth und Chris Tall, dazu als Gästin Ruth Moschner, die erst wenige Tage zuvor selbst demaskiert worden war. Moderiert wurde der Abend von Matthias Opdenhövel.
Den Auftakt machte Yeti Cat mit einer stimmgewaltigen Version von „Let It Go“ aus dem Disney-Film „Die Eiskönigin“. Verona Pooth schwärmte, die Sängerin halte ihre große Stimme sogar noch zurück, und tippte auf Patricia Kelly. Danach präsentierte das Pferd P.S. den Coldplay-Hit „Yellow“ – und sorgte mit einem Handschlag für einen Aha-Moment bei Ruth Moschner: „Ich kenne diesen Händedruck.“ Sie tippte auf Schauspieler Ralf Bauer, Verona Pooth glaubte Oli.P zu erkennen, Chris Tall dagegen setzte auf Joey Heindle.
Dann betrat Fernando El Toro die Bühne und brachte mit „YMCA“ das ganze Rateteam zum Tanzen. Chris Tall blieb bei seiner Vermutung, die er schon ganz zu Beginn der Staffel geäußert hatte: Hinter dem Stier müsse Vincent Gross stecken. Anschließend wurde es emotional: Prof. Dr. Dr. Schweinstein sang „The Story“ und rührte selbst Moderator Opdenhövel zu Tränen. Den Schlusspunkt der ersten Runde setzte Wild Thing mit „Black Velvet“.

Die ersten Demaskierungen: Gisa Flake und Jasmin Schwiers
Nach der ersten Publikumsentscheidung war für zwei Masken Schluss: Yeti Cat und Prof. Dr. Dr. Schweinstein mussten sich noch vor der Finalrunde verabschieden. Bei Yeti Cat lag das Rateteam komplett daneben – unter dem Kostüm steckte Schauspielerin und Kabarettistin Gisa Flake. Bei Prof. Dr. Dr. Schweinstein hatten Ruth Moschner und Chris Tall dagegen richtig getippt: Zum Vorschein kam Schauspielerin Jasmin Schwiers.
Für die drei verbliebenen Kandidaten ging es in die entscheidende Runde – mit persönlichen Reden, die das Rateteam noch einmal zu Tränen rührten, und einem letzten Auftritt pro Maske. P.S. verriet: „Ich habe mich schon einmal bis ins Finale von ‚The Masked Singer‘ gekämpft“ – und sang zum Abschluss „Numb“ von Linkin Park und Jay-Z, seinen Staffel-Hit. Fernando El Toro kündigte an, er wolle „den Sand unter den Hufen zum Glühen bringen“, und legte mit „Everybody“ von den Backstreet Boys eine körperlich anspruchsvolle Show hin – im Verlauf der Staffel tanzte er sogar auf dem Tisch des Rateteams. Wild Thing setzte auf „Cryin’“ von Aerosmith und ließ das Rateteam ratlos zurück: Die Tipps reichten von Anna-Carina Woitschack über Stefanie Kloß bis zu Zoe Wees – einig war man sich nur, dass hier ein absoluter Gesangsprofi unter der Maske stecken musste.
Platz drei für Joey Heindle – er ist trotzdem ein „Masked Singer“-Sieger
Die Entscheidung des Studiopublikums: P.S. landete auf dem dritten Platz. Unter dem Pferdekostüm kam tatsächlich Joey Heindle zum Vorschein – Chris Tall hatte auch hier richtig gelegen. Für Heindle ist Platz drei kein Grund zur Traurigkeit: Er hatte 2022 bereits die Schweizer Ausgabe von „The Masked Singer“ als Tukan gewonnen, dazu kommen sein DSDS-Sieg und sein Dschungelcamp-Triumph. „Was für eine geile Show! Wahnsinn“, freute er sich und verteilte Herzchen ans Publikum.

Platz zwei: Anna-Carina Woitschack war das Wild Thing
Bevor der Sieger seine Maske ablegen durfte, wurde die Zweitplatzierte enttarnt: Hinter Wild Thing, dem punkigen Plüschwesen mit Nietenjacke, steckte Schlagersängerin Anna-Carina Woitschack. Auch hier hatte Chris Tall den richtigen Namen auf seinem Zettel. Gästin Ruth Moschner geriet ins Schwärmen: „Es ist so krass, was du abgerissen hast. Ich mochte dich von der ersten Sekunde an.“ Woitschack selbst strahlte: „Es hat echt unglaublich viel Spaß gemacht. Ich habe nie gedacht, dass ich überhaupt ins Finale komme.“ Für sie war die Show auch ein musikalisches Abenteuer jenseits des Schlagers: „Endlich mal so rockige Songs singen!“ Mehr zu ihrem Finalabend lesen Sie in unserem Artikel über Anna-Carina Woitschack.
Der Moment der Wahrheit – und ein kaputter Pokal
Zum Schluss fiel die letzte Maske des Abends: Unter Fernando El Toro, dem Stier mit wallender Mähne und goldenen Hörnern, steckte Vincent Gross. Damit bestätigte sich Chris Talls allererster Tipp der Staffel. Gross erinnerte sich lachend: „Der erste Tipp von Chris war direkt schon ‚Vincent Gross‘. Da dachte ich, die Reise ist vorbei.“ Umso größer war die Freude am Ende: „Ich bin einfach nur glücklich!“
Für den kuriosesten Moment des Abends sorgte ausgerechnet die Trophäe: Im allgemeinen Trubel nach der Siegerehrung ging der Pokal offenkundig kaputt – Moderator Matthias Opdenhövel hielt plötzlich einen Teil von ihr in der Hand. „Oh!“, entfuhr es ihm. Gross nahm es gelassen. Die Show beschrieb er als „Kindergeburtstag für Große“ – den Sicherheitsaufwand rund um die Geheimhaltung verglich er dagegen mit einem Staatsbesuch: „Wir wurden in dunklen, abgedunkelten Vans mit Sturmhauben rumtransportiert“, erzählte er, damit niemand zu früh erfahre, wer unter den Masken steckt. Dass es am Ende Gross war, hatten aufmerksame Fans ohnehin geahnt: Die Indizien deuteten unter anderem mit Griechenland-Anspielungen auf seine Hits „Ouzo“ und „Aperol Spritz“ hin. Ratekollegin Verona Pooth hatte dagegen auf Moderator Jochen Schropp getippt – und gezweifelt, ob der „so viel Pfeffer im Hintern“ habe, wie der Stier ihn auf der Bühne zeigte.

Wer ist Vincent Gross? Vom Kinderkirchenchor zum Schlagerstar
Vincent Valentin Gross wurde am 23. August 1996 in Basel geboren und wuchs in der Schweiz auf. Seine Eltern stammen aus Norddeutschland; sein Vater ist Diakon, auch seine Mutter studierte Theologie. Musik gehörte von Anfang an dazu: Mit vier Jahren bekam er eine Ukulele, später nahm er Unterricht auf der Laute und sang im Kinderkirchenchor. Mit vierzehn brachte ihm sein Bruder die ersten Gitarrengriffe bei.
Was viele nicht wissen: Gross ist auch sportlich hochdekoriert. Er absolvierte das Sportgymnasium, leistete Zivildienst ab und trainierte 13 Jahre lang Taekwondo – mit zwei schwarzen Gürteln und dem Schweizer Meistertitel 2012. Neben der Musik studierte er drei Semester Psychologie an der Universität Basel, bevor er sich ganz auf die Karriere konzentrierte.
Karriere: „Hello Again“, ESC-Vorentscheid und der Durchbruch
Seine ersten Songs veröffentlichte Gross ab 2012 unter einem Pseudonym auf YouTube – vor Freunden zu singen, traute er sich zunächst nicht. 2014 erreichte er beim Swiss Talent Award den zweiten Platz, 2015 wählte ihn das Schweizer TV-Publikum zum „Hello Again“-Newcomer des Jahres. 2016 trat er mit „Half a Smile“ beim Schweizer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest an und wurde Dritter. Wichtig für alle, die es anders vermuten: Bei „Deutschland sucht den Superstar“ hat Vincent Gross nie als Kandidat teilgenommen – 2024 war er dort lediglich als Gastcoach vor dem Halbfinale im Einsatz. Chris Tall, der ihn im „Masked Singer“-Finale so treffsicher enttarnte, kennt die TV-Bühne ebenfalls aus vielen Formaten.
2016 unterschrieb Gross seinen ersten Plattenvertrag bei Ariola/Sony Music. Sein Debütalbum „Rückenwind“ erschien am 24. März 2017, schon im August 2018 folgte „Möwengold“. Die Single „Nordlichter“ stand sieben Wochen auf Platz eins der deutschen Airplay-Charts (Konservativ Pop). 2020 wechselte er zum Label Telamo: Mit „Über uns die Sonne“ und „Chill Out Time“ gelangen ihm weitere Airplay-Nummer-eins-Hits. Das Album „Hautnah“ (2021) erreichte Platz sieben in Deutschland und Platz eins in der Schweiz, „Frei“ (2022) sogar Platz vier in Deutschland und erneut Platz eins in seiner Heimat.

„Aperol Spritz“, „Ouzo“ und ein Hit mit Olaf dem Flipper
Seinen größten Popularitätsschub erlebte Gross mit den Party-Hymnen vom Album „Prost!“ (Oktober 2025): „Ouzo“ („Ich trink‘ Ouzo, was trinkst denn du so?“) und „Aperol Spritz“ („Ich trink‘ heut, das ist kein Witz. Aperol, Aperol, Aperol Spritz“) wurden zu seinen bekanntesten Songs – und ausgerechnet diese Griechenland- und Italien-Anspielungen wurden ihm bei „The Masked Singer“ fast zum Verhängnis, weil die Indizien so gut zu ihm passten. Mit Olaf dem Flipper landete er zudem den internationalen Überraschungserfolg „Drinking Wine Feeling Fine“, der die beiden bis zu einem Auftritt beim Festival BBC Radio 2 in the Park vor rund 20.000 Zuschauern nach England führte.
Auch abseits der Schlagerbühne ist Gross ein TV-Dauergast: 2023 gewann er die RTL-Show „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“, 2025 erreichte er beim „Großen Promibacken“ den fünften Platz, dazu moderierte er bei „Immer wieder sonntags“ über Jahre „Das grosse Musikquiz“ und führt mit „Stars um 10 Hautnah“ ein eigenes Talkformat. Dass er nun auch „The Masked Singer“ gewinnt – eine der größten Musikshows des Landes –, ist der nächste Karriereschritt: Nach dem Sieg dürften Album, Tour und TV-Anfragen einen deutlichen Schub bekommen. Wer den Abend verpasst hat, kann das Finale und alle Folgen der Staffel auf Joyn nachschauen. Ähnlich überraschende TV-Momente lieferte zuletzt auch das Finale von „Promi Big Brother“, über das wir hier berichtet haben.
Häufige Fragen zu Vincent Gross
Wer hat „The Masked Singer“ 2026 gewonnen?
Vincent Gross. Der Schweizer Schlagersänger gewann die 13. Staffel der ProSieben-Show als Stier „Fernando El Toro“. Das Finale lief am 21. Oktober 2026 auf ProSieben und Joyn.
Wer wurde Zweiter und Dritter bei „The Masked Singer“?
Platz zwei ging an Anna-Carina Woitschack als „Wild Thing“, Platz drei an Joey Heindle als Pferd „P.S.“. Ebenfalls im Finale enttarnt wurden Gisa Flake („Yeti Cat“) und Jasmin Schwiers („Prof. Dr. Dr. Schweinstein“).
Welche Songs sang Vincent Gross im Finale?
Als Fernando El Toro sang er in der ersten Finalrunde „YMCA“ und in der entscheidenden Runde „Everybody“ von den Backstreet Boys.
Stimmt es, dass der Pokal kaputtgegangen ist?
Ja. Im Trubel nach der Siegerehrung ging die Trophäe offenkundig kaputt – Moderator Matthias Opdenhövel hielt plötzlich einen Teil von ihr in der Hand.
Wie alt ist Vincent Gross und woher kommt er?
Vincent Valentin Gross wurde am 23. August 1996 in Basel geboren und ist 30 Jahre alt. Er ist Schweizer, seine Eltern stammen aus Norddeutschland.
Hat Vincent Gross bei DSDS mitgemacht?
Nein, nicht als Kandidat. Er trat 2014 beim Swiss Talent Award an (Platz zwei), wurde 2015 „Hello Again“-Newcomer und nahm 2016 am Schweizer ESC-Vorentscheid teil. Bei DSDS war er 2024 nur als Gastcoach dabei.
Was sind die bekanntesten Songs von Vincent Gross?
Zu seinen bekanntesten Titeln zählen „Aperol Spritz“, „Ouzo“, „Nordlichter“, „Über uns die Sonne“ und „Drinking Wine Feeling Fine“ mit Olaf dem Flipper.
Welche Alben hat Vincent Gross veröffentlicht?
Fünf Studioalben: „Rückenwind“ (2017), „Möwengold“ (2018), „Hautnah“ (2021), „Frei“ (2022) und „Prost!“ (2025). „Hautnah“ und „Frei“ erreichten jeweils Platz eins der Schweizer Albumcharts.
Wer saß im Rateteam des Finales?
Im Finale rieten Verona Pooth und Chris Tall, als Gästin war Ruth Moschner dabei, die kurz zuvor selbst demaskiert worden war. Moderiert wurde die Show von Matthias Opdenhövel. Chris Tall tippte bei allen drei Top-Platzierungen richtig.
Wo kann man das Finale nachschauen?
Das Finale und alle Folgen der 13. Staffel von „The Masked Singer“ stehen auf Joyn zum Streamen bereit.
Immagini: ritratti di Vincent Gross da Wikimedia Commons, concessi in licenza Creative Commons (Sven Mandel e altri fotografi). Le foto mostrano il cantante durante precedenti apparizioni televisive.



