James Bond: Neuer 007 – Suche in finaler Phase, diese Kandidaten sind im Rennen
Wer wird der neue 007? Diese Frage beschäftigt die Filmwelt seit Jahren, und nun scheint die Antwort näher zu rücken als je zuvor. Nach dem Abschied von Daniel Craig mit „Keine Zeit zu sterben“ im Jahr 2021 blieb die berühmteste Geheimagentenrolle der Filmgeschichte vakant. Unter dem neuen kreativen Dach von Amazon MGM Studios wird die Reihe nun neu aufgestellt – und die Besetzung des Hauptdarstellers ist der entscheidende Schritt. Berichte über finale Probeaufnahmen haben die Spekulationen neu entfacht, doch Vorsicht ist geboten: Bestätigt ist bislang nur, dass die Suche läuft. Namen, Termine und Abläufe stammen aus Branchenberichten, nicht aus einer offiziellen Verkündung des Studios.
In diesem Artikel ordnen wir, was gesichert ist, was berichtet wird und was reine Spekulation bleibt. Wir stellen die drei genannten Kandidaten vor, erklären, warum die Entscheidung so lange dauert, und zeigen, was als Nächstes passieren könnte.
James Bond: Die Fakten im Überblick
| Franchise | James Bond, nach den Romanen von Ian Fleming |
| Bisheriger Bond | Daniel Craig, fünf Filme, zuletzt „Keine Zeit zu sterben“ (2021) |
| Studio | Amazon MGM Studios, erstmals mit voller kreativer Kontrolle über die Reihe |
| Regie | Denis Villeneuve |
| Drehbuch | Steven Knight |
| Produktion | Amy Pascal und David Heyman |
| Casting | Casting-Direktorin Nina Gold |
| Stand der Suche | Finale Screen Tests werden für Ende Oktober 2026 berichtet |
| Offizielle Ankündigung | Noch nicht erfolgt, kein bestätigter Termin |
Was ist bestätigt – und was ist nur berichtet?
Bestätigt ist der Rahmen: Amazon MGM Studios entwickelt den nächsten Bond-Film mit Denis Villeneuve als Regisseur, Steven Knight als Drehbuchautor sowie Amy Pascal und David Heyman als Produzenten. Bestätigt ist auch, dass das Studio nach einem Nachfolger für Daniel Craig sucht und sich dazu öffentlich nur allgemein äußert. In einer früheren Stellungnahme hieß es sinngemäß, die Suche laufe, man wolle sich während des Casting-Prozesses nicht zu Details äußern und Neuigkeiten teilen, sobald die Zeit reif sei.
Berichtet, aber nicht offiziell bestätigt, sind dagegen die Details der finalen Runde: Nach Informationen von Deadline, die von weiteren Branchenmedien wie TheWrap und Variety aufgegriffen wurden, sollen mindestens vier Schauspieler Einladungen zu finalen Screen Tests erhalten haben. Drei Namen werden in den Berichten genannt: Jack Lowden, Callum Turner und Josh O’Connor. Die Identität des vierten Kandidaten ist nicht bestätigt. Ebenso wenig hat das Studio die Namen der Finalisten bestätigt, und die Vertreter der genannten Schauspieler haben auf Anfragen laut den Berichten nicht sofort reagiert.
Berichtet wird außerdem der Zeitplan: Die entscheidenden Probeaufnahmen waren ursprünglich bereits für Anfang Oktober vorgesehen, mussten aber wegen Terminkollisionen bei den Finalisten ans Monatsende verschoben werden, damit alle Kandidaten in einem ähnlichen Zeitfenster vorsprechen können. Ab Freitag, dem 23. Oktober 2026, sollen die Tests demnach beginnen und in die folgende Woche hinein laufen. Auch das ist eine Berichtsangabe, keine offizielle Terminbestätigung.
Reine Spekulation ist schließlich jede Aussage darüber, wer die Rolle bekommt. Weder gibt es eine offizielle Rangliste noch einen bestätigten Favoriten. Branchenkreise gehen laut den Berichten davon aus, dass eine Entscheidung noch vor Ende des Jahres 2026 fallen könnte – das ist eine Erwartung, kein Versprechen und kein Termin.
Die drei genannten Finalisten im Porträt

Jack Lowden: Der Mann aus „Slow Horses“
Jack Lowden, geboren am 2. Juni 1990 in England, gilt seit Jahren als einer der ernsthaftesten britischen Kandidaten für die Rolle. Einem breiten Publikum ist er als River Cartwright in der Spionageserie „Slow Horses“ bekannt – eine Rolle, in der er bereits Erfahrung mit dem Genre des Agentenfilms sammeln konnte, allerdings in einer bewusst unglamourösen, fehlerhaften Variante des Spionagelebens. Hinzu kommen Auftritte in Christopher Nolans Kriegsdrama „Dunkirk“, in „Mary Queen of Scots“ und in der Serie „War and Peace“.
Zusätzliche Aufmerksamkeit bekam Lowden, als sein „Slow Horses“-Kollege Gary Oldman öffentlich andeutete, der Schotte stehe auf der Shortlist des Studios. Lowdens Ehefrau, die Schauspielerin Saoirse Ronan, spielte die Spekulationen zu Hause dagegen herunter und sagte sinngemäß, das Thema komme bei ihnen zu Hause nicht wirklich auf. Das zeigt, wie vorsichtig alle Beteiligten mit der öffentlichen Debatte umgehen – und wie wenig sich aus solchen Andeutungen ableiten lässt.
Für Lowden spricht aus Sicht vieler Beobachter seine Mischung aus Understatement, körperlicher Präsenz und Theatererfahrung. Gegen eine voreilige Festlegung spricht, dass das Studio die Tests gerade erst abhalten soll und bislang nichts bestätigt hat. Auch die künftige Rolle als Mr. Darcy in einer neuen Netflix-Adaption von „Stolz und Vorurteil“ zeigt, dass Lowdens Kalender ohnehin gut gefüllt ist.

Callum Turner: Vom Fantasy-Star zum Thriller-Gesicht
Callum Turner, geboren in London, wurde einem weltweiten Publikum als Theseus Scamander in den „Fantastische Tierwesen“-Filmen bekannt. Danach baute er sein Profil gezielt mit anspruchsvollen Rollen aus: in der Kriegsserie „Masters of the Air“, im Spionagethriller „The Capture“ und in der Jane-Austen-Verfilmung „Emma“. Diese Bandbreite – Kostümdrama, Kriegsserie, Thriller – wird von Beobachtern als Stärke für eine Figur wie Bond gesehen, die Charme, Härte und Ironie zugleich braucht.
Auf Fragen nach Bond reagierte Turner Anfang des Jahres bei der Berlinale, wo er den Arthouse-Film „Rosebush Pruning“ vorstellte, zurückhaltend. Es sei noch sehr früh für diese Frage, sagte er sinngemäß, und er werde sie nicht kommentieren. Auch das ist ein Muster, das sich bei allen genannten Kandidaten wiederholt: Niemand bestätigt, niemand dementiert – und genau diese Zurückhaltung hält die Gerüchteküche am Laufen.
Turner bringt außerdem eine große öffentliche Sichtbarkeit mit, nicht zuletzt durch seine Beziehung zur Sängerin Dua Lipa. Ob das für oder gegen ihn spricht, ist offen: Einerseits kennt ihn das Publikum bereits, andererseits suchte das Bond-Franchise in der Vergangenheit oft einen Darsteller, der noch nicht zu stark mit einer anderen großen Rolle verbunden war.

Josh O’Connor: Der Emmy-Preisträger aus „The Crown“
Josh O’Connor wurde international bekannt als Prinz Charles in den Staffeln drei und vier von „The Crown“, wofür er einen Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie gewann. Zuvor hatte er sich mit dem Liebesdrama „God’s Own Country“ einen Namen gemacht. Seitdem folgten Filme wie „Emma“, „La Chimera“, „Challengers“ und der Krimi „Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery“ – ausgerechnet an der Seite von Daniel Craig, dem bisherigen Bond.
O’Connors Stärke liegt in der Verwandlungsfähigkeit: Er kann zurückhaltend und verletzlich spielen, aber auch selbstbewusst und scharf. Kritiker loben seine Präsenz und seine Fähigkeit, Figuren über lange Bögen zu tragen. Für Bond wäre das eine interessante Wahl, weil sie weniger auf das klassische Action-Image setzt und mehr auf schauspielerische Tiefe.
Gleichzeitig gilt für O’Connor dasselbe wie für die anderen beiden: Er ist ein berichteter Finalist, kein bestätigter Kandidat. Bis das Studio einen Namen nennt, bleibt jede Einschätzung seiner Chancen eine journalistische Einordnung, keine Tatsache.
Der vierte Kandidat – und wer angeblich nicht dabei ist
Die größte offene Frage der finalen Runde ist die Identität des vierten Schauspielers. Deadline berichtete von mindestens vier Testangeboten, nannte aber nur drei Namen. Wer der vierte ist, blieb in den Berichten unbestätigt. Das lässt Raum für Spekulationen, die wir hier bewusst nicht weiter anfachen: Ein Name ohne Quelle ist kein Kandidat, sondern ein Gerücht.
In späteren Branchenberichten hieß es außerdem, dass Schauspieler, die zuvor in der Gerüchteküche kursierten – darunter Jacob Elordi und Jack O’Connell – nicht zu dieser finalen Testrunde gehören sollen. Auch das ist eine Berichtsangabe ohne offizielle Bestätigung des Studios. Sie zeigt aber, wie eng die finale Auswahl inzwischen sein soll: Aus einer langen Liste früherer Spekulationen ist offenbar eine kleine Gruppe geworden, die nun vor der Kamera geprüft wird.
Für Fans bedeutet das: Die lange Phase der Wunschlisten und Buchmacherquoten geht in eine Phase der konkreten Prüfung über. Wer am Ende ausgewählt wird, entscheidet sich nach den Berichten nicht am Schreibtisch, sondern im Screen Test.
Was bei den Screen Tests geprüft wird
Nach Branchenberichten sollen die finalen Tests in London stattfinden und bewusst anspruchsvoll angelegt sein. Geprüft werden demnach drei Bereiche: körperliche Präsenz und Stunt-Tauglichkeit, Ausstrahlung vor der Kamera und Dialogfähigkeit. Das ist plausibel, denn Bond verlangt alles zugleich: Die Figur muss in Actionszenen glaubwürdig wirken, in ruhigen Szenen Spannung halten und mit wenigen Worten Charme und Gefahr vermitteln.
Unter der Leitung von Casting-Direktorin Nina Gold und Regisseur Denis Villeneuve soll diese Prüfung besonders gründlich ausfallen. Gold gilt als eine der erfahrensten Casting-Direktorinnen der Branche, Villeneuve als Regisseur, der Figuren und Atmosphäre über reine Action stellt. Diese Kombination deutet darauf hin, dass das Studio keinen reinen Action-Darsteller sucht, sondern einen Schauspieler, der eine ganze neue Ära tragen kann.
Wie viele Filme der neue Bond drehen soll, ist nicht bestätigt. In Branchenberichten ist von einer Verpflichtung über mehrere Filme die Rede, was bei Bond Tradition hat: Daniel Craig drehte fünf Filme über 15 Jahre, seine Vorgänger ebenfalls mehrere. Ein junger Darsteller im Alter um die dreißig könnte die Rolle über ein Jahrzehnt prägen – ein weiterer Grund, warum das Studio die Entscheidung nicht überstürzen will.
Warum die Suche so lange dauert
Seit „Keine Zeit zu sterben“ sind fünf Jahre vergangen, ohne dass ein neuer Bond-Film in die Kinos kam. Das liegt nicht nur an der Casting-Frage. Hinter den Kulissen wurde die kreative Kontrolle der Reihe neu geordnet, und erst mit Amazon MGM Studios als neuem kreativen Zentrum konnte die Neuausrichtung beginnen. Ein neuer Hauptdarsteller ist dabei nur ein Teil eines größeren Neustarts: Regie, Drehbuch, Produktion und Ton der Reihe werden gleichzeitig neu bestimmt.
Hinzu kommt der Druck der Erwartungen. Bond ist keine gewöhnliche Rolle, sondern eine der bekanntesten Figuren der Filmgeschichte, die seit 1962 von Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig gespielt wurde. Jeder Wechsel wurde kontrovers diskutiert, jeder neue Darsteller musste sich erst beweisen. Das Studio weiß, dass die erste Ankündigung weltweit Schlagzeilen machen wird – und dass eine falsche Wahl die Reihe für Jahre prägen würde.
Die Verzögerung der Tests von Anfang Oktober auf Ende Oktober zeigt außerdem, wie voll die Kalender der Kandidaten sind. Alle drei genannten Schauspieler sind gefragte Darsteller mit laufenden Projekten. Dass das Studio die Tests verschiebt, um alle in einem ähnlichen Zeitraum zu sehen, spricht für einen fairen Vergleich – und gegen eine längst getroffene Vorentscheidung.

Was Daniel Craig hinterlässt
Daniel Craig hat die Figur von 2006 bis 2021 in fünf Filmen verkörpert: „Casino Royale“, „Ein Quantum Trost“, „Skyfall“, „Spectre“ und „Keine Zeit zu sterben“. Er gab Bond eine körperliche Härte und eine emotionale Verletzlichkeit, die die Reihe veränderte. „Skyfall“ wurde zum erfolgreichsten Bond-Film, und das Ende in „Keine Zeit zu sterben“ war ein endgültiger Schlusspunkt, der einen echten Neuanfang nötig macht.
Der nächste Darsteller wird nicht einfach Craig kopieren können. Er muss die Figur neu interpretieren, ohne die Fans zu verlieren. Genau das macht die Casting-Entscheidung so spannend: Sie verrät auch, in welche Richtung sich die Reihe entwickeln soll – düsterer, leichter, klassischer oder moderner.
Zeitplan: Was als Nächstes passieren könnte
Wenn die Berichte stimmen, laufen die finalen Screen Tests Ende Oktober 2026 und in der darauffolgenden Woche. Danach gibt es laut den Berichten keinen festen Zeitplan für die endgültige Entscheidung. Branchenkenner erwarten eine Ankündigung noch vor Ende des Jahres 2026 – aber das ist eine Erwartung, keine Zusage. Es ist ebenso möglich, dass das Studio länger wartet, um Verhandlungen, Verträge und den Produktionsplan abzusichern.
Fans sollten daher auf offizielle Kanäle achten: Eine echte Ankündigung wird vom Studio selbst kommen, nicht aus einem anonymen Bericht. Bis dahin gilt: Jeder Name, der als „neuer Bond“ durch die Medien geht, ist ein berichteter Finalist – nicht der neue 007.
Wir halten diesen Artikel auf dem Laufenden, sobald Amazon MGM Studios eine offizielle Entscheidung verkündet oder neue gesicherte Informationen vorliegen.
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Häufige Fragen zum neuen James Bond
Wer wird der neue James Bond?
Das ist noch nicht offiziell entschieden. Berichtet werden Jack Lowden, Callum Turner und Josh O’Connor als Finalisten für letzte Screen Tests, ein vierter Name ist unbestätigt.
Wann wird der neue Bond bekannt gegeben?
Einen bestätigten Termin gibt es nicht. Branchenkreise erwarten eine Entscheidung noch vor Ende 2026, das Studio hat aber keinen Zeitplan bestätigt.
Wer dreht den neuen Bond-Film?
Regie führt Denis Villeneuve, das Drehbuch schreibt Steven Knight, produziert wird der Film von Amy Pascal und David Heyman.
Wann beginnen die finalen Screen Tests?
Nach Berichten von Deadline ab Freitag, dem 23. Oktober 2026, in London, mit Fortsetzung in der folgenden Woche. Offiziell bestätigt ist der Termin nicht.
Ist Jack Lowden der neue Bond?
Nein, das ist nicht bestätigt. Lowden wird lediglich als einer von mehreren Finalisten in Branchenberichten genannt.
Ist Callum Turner der neue Bond?
Nein, auch das ist nicht bestätigt. Turner wird ebenfalls nur als berichteter Finalist genannt.
Ist Josh O’Connor der neue Bond?
Nein, auch für O’Connor gibt es keine offizielle Bestätigung, nur Berichte über eine Finalteilnahme.
Wer war der letzte James Bond?
Daniel Craig, der die Rolle von 2006 bis 2021 in fünf Filmen spielte, zuletzt in „Keine Zeit zu sterben“.
Warum dauert die Suche so lange?
Die kreative Kontrolle der Reihe wurde neu geordnet, und das Studio will einen Darsteller für eine ganze neue Ära finden. Hinzu kommen volle Terminkalender der Kandidaten und die hohen Erwartungen an die Rolle.
Le immagini presenti in questo articolo sono concesse in licenza Creative Commons e ritraggono i candidati e Daniel Craig nei panni di James Bond.



