Heidi Klum neckt Halloween-Kostüm 2026: Blutig, grotesk — Fans raten wild
Kurzantwort: Heidi Klum hat eine Woche vor ihrer Halloween-Party ein erstes Detail ihres Kostüms 2026 gezeigt — und sonst fast nichts verraten. Am Samstag, 24. Oktober 2026, postete sie auf Instagram eine Nahaufnahme bunter, organartiger Prothesenteile und fragte ihre Fans: „Was ist mein Kostüm? Noch eine Woche.“ Was das Kostüm wirklich ist, hat sie nicht gesagt. Sicher ist nur, was sie selbst bereits im September gegenüber dem US-Magazin „People“ angedeutet hat: Der Look werde „sehr, sehr blutig“ und passe „sehr gut zu Rotwein“. Die Enthüllung gibt es am 31. Oktober 2026 bei ihrer „Heidiween“-Party in New York — diesmal ohne ihren Ehemann Tom Kaulitz, der aus Termingründen nicht dabei sein kann.
| Fakt | Details |
|---|---|
| Star | Heidi Klum, 53 Jahre alt |
| Teaser | Samstag, 24. Oktober 2026, auf Instagram: Nahaufnahme bunter, organartiger Prothesenteile |
| Frage an die Fans | „Was ist mein Kostüm? Noch eine Woche.“ |
| Hinweis aus dem September | Gegenüber „People“: „sehr, sehr blutig“ und „passt sehr gut zu Rotwein“ |
| Enthüllung | Samstag, 31. Oktober 2026, bei der „Heidiween“-Party in New York |
| Ehemann Tom Kaulitz | 2026 nicht dabei — aus Termingründen (Tokio Hotel) |
| Fan-Theorien (nur Theorien!) | Monstro Elisasue aus „The Substance“, ein Clicker aus „The Last of Us“, ein Korallenriff — nichts davon ist bestätigt |
| Offiziell bestätigt? | Nein — das eigentliche Kostüm ist bis zur Enthüllung am 31. Oktober geheim |
| Tradition | Heidi Klums Halloween-Party gibt es seit dem Jahr 2000 |
Der Teaser vom 24. Oktober: Ein Foto, tausend Fragen
Eine Woche vor Halloween hat Heidi Klum das gemacht, was sie jedes Jahr meisterhaft beherrscht: Sie hat Neugier geweckt, ohne etwas zu verraten. Am Samstag, 24. Oktober 2026, veröffentlichte sie auf Instagram eine extreme Nahaufnahme. Zu sehen sind bunte, fleischfarbene und blaugraue Formen, die wie organartige Prothesenteile aussehen — mit Falten, wulstigen Strukturen und muschelartigen Stücken. Ein Gesicht ist nicht zu erkennen, ein ganzer Körper schon gar nicht. Wer nur dieses eine Bild sieht, kann nicht sagen, was Heidi Klum am Ende darstellen wird. Genau das ist der Plan.
Dazu schrieb Klum nur einen Satz — und der wurde sofort zum Rätsel des Wochenendes: „Was ist mein Kostüm? Noch eine Woche.“ Dazu setzte sie eine Reihe von Halloween-Emojis: Lupe, Geist, Kürbis, Blutstropfen, Fledermaus und Spinnennetz. Mehr gab es nicht. Keine Erklärung, keine weitere Ansicht, keine Andeutung, ob die gezeigten Teile zum Kopf, zum Körper oder zu einem ganz anderen Teil des Kostüms gehören. In ihrer Instagram-Story legte sie am selben Tag noch nach: Ein kurzes Video zeigte sie beim Stöbern in einem Geschäft, in dessen Regalen sich Tausende Stoffe stapeln — ein weiterer Hinweis darauf, dass an dem Kostüm noch gearbeitet wurde, aber ebenfalls kein Hinweis auf die Figur selbst.
Für Fans und Medien war das der Startschuss für eine Woche voller Spekulationen. Innerhalb weniger Stunden sammelten sich unter dem Post Hunderte Kommentare mit Vermutungen. Manche klangen ernst gemeint, andere augenzwinkernd, wieder andere schlicht ratlos. Genau diese Mischung macht den Reiz von Klums jährlichem Halloween-Spiel aus: Jeder darf raten, niemand weiß es — und am 31. Oktober löst sie das Rätsel auf dem roten Teppich ihrer eigenen Party auf.
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Was man auf dem Foto wirklich sieht — und was nicht
Es lohnt sich, genau hinzuschauen — und gleichzeitig ehrlich zu bleiben, was man eben nicht sehen kann. Das Teaser-Foto zeigt eine Nahaufnahme von Prothesenteilen in kräftigen Farben. Berichte beschreiben die Oberfläche als feucht und organisch wirkend, mit rosa Falten, blaugrauen, tentakelartigen Formen und schalenartigen Elementen. Manche Betrachter sahen darin etwas, das an innere Organe erinnert. Andere dachten sofort an etwas aus dem Meer. Wieder andere fanden, das Ganze sehe aus wie ein Pilzgeflecht oder wie Haut, die sich verändert hat.
Was das Bild nicht zeigt, ist mindestens genauso wichtig. Es zeigt kein Gesicht, keine Figur, keinen Kontext und keine Größenverhältnisse. Man kann nicht erkennen, ob die Teile groß oder klein sind, ob sie am Kopf, an den Armen, am Rücken oder an einem Requisit sitzen — und ob sie überhaupt den Kern des Kostüms bilden oder nur ein Detail am Rand sind. Klum hat in der Vergangenheit immer wieder mit solchen Ausschnitten gespielt: Ein Detail sieht für sich allein ganz anders aus als das fertige Kostüm. Wer aus diesem einen Foto schon eine Figur ableitet, rät also — und sollte das auch so sagen.
Gerade deshalb ist in diesem Artikel jede Vermutung ausdrücklich als Fan-Theorie gekennzeichnet. Nichts von dem, was in den Kommentaren kursiert, ist von Heidi Klum bestätigt. Das Kostüm selbst bleibt bis zur Enthüllung am 31. Oktober 2026 ein Geheimnis. Wer bis dahin behauptet, er wisse es genau, verkauft eine Vermutung als Tatsache — und genau das wollen wir hier nicht tun.
„Sehr, sehr blutig“ und „passt sehr gut zu Rotwein“: Die Hinweise aus dem September
Ganz im Dunkeln tappen die Fans allerdings nicht. Bereits im September 2026 hatte Heidi Klum dem US-Magazin „People“ erste Hinweise auf ihren Look gegeben — und die waren ungewöhnlich deutlich, zumindest was die Stimmung angeht. Auf die Frage nach dem diesjährigen Kostüm sagte sie: „Es passt sehr gut zu Rotwein. Es ist sehr, sehr blutig.“ Das ist kein Zufallssatz, sondern ein bewusst gesetzter Hinweis, der zu allem passt, was danach kam: zu den roten Bildern ihrer Wein-Kooperation, zu den organartigen Prothesenteilen im Teaser und zu ihrem Ruf als „Queen of Halloween“, die jedes Jahr noch einen Schritt weiter geht.
In demselben Gespräch erklärte Klum auch, warum sie ausgerechnet an Blutbeutel denkt, wenn sie an Wein denkt. Sinngemäß sagte sie: Ein gutes Glas Wein mache immer Spaß, und meistens denke man an etwas Blutiges, wenn man einen Bluttransfusionsbeutel sehe. Und weiter: „Genau darum geht es an Halloween. Wir machen es blutig, und wir gehen bis zum Äußersten.“ Wer diese Sätze ernst nimmt, darf für 2026 also einen Look erwarten, der nicht niedlich, nicht elegant und nicht harmlos ist — sondern bewusst grotesk, körperlich und blutig inszeniert.
Wichtig ist auch, was Klum in dem Interview nicht gesagt hat. Sie hat keine Figur genannt, keine Film- oder Serienvorlage bestätigt und nicht verraten, ob das Kostüm eine einzelne Kreatur, ein Tier, ein Objekt oder eine Verwandlung ist. Die beiden Hinweise — blutig und Rotwein — beschreiben eine Atmosphäre, kein Kostüm. Sie passen zu vielen der kursierenden Theorien, aber sie beweisen keine davon. Das ist der feine Unterschied, den man bei der ganzen Halloween-Berichterstattung im Blick behalten sollte.
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Die Apothic-Spuren: Blutbeutel, Knochen, Herz und ein High Heel
Noch vor dem Instagram-Teaser hatte Klum bereits weitere Spuren gelegt — diesmal im Rahmen einer Kooperation mit der Weinmarke Apothic. Auf knallrotem Hintergrund präsentierte sie dort neben einer Flasche Rotwein eine Reihe von Objekten: Knochen und eine blonde Haarsträhne, ein menschliches Herz, ein orangefarbener High Heel, ein Dolch und ein aufgeschlagenes Ei mit leuchtendem Dotter. Die limitierte Kollektion selbst spielt mit der Blutbeutel-Optik: Die Verpackung erinnert an Blutkonserven, die man mit Wein befüllen kann.
Fans haben diese Bilder sofort als Puzzleteile gelesen. Ist das Herz ein Hinweis auf das Kostüm? Steht der High Heel für eine bestimmte Figur? Gehört das Ei zu einer Verwandlungsgeschichte? Oder sind die Bilder einfach nur Werbung für die Wein-Kooperation, die zufällig gut zum Halloween-Thema passt? Ehrlich gesagt: Das lässt sich aus den Bildern allein nicht entscheiden. Die Kooperation ist real, die Bilder sind real — aber ob sie das Kostüm andeuten oder nur die Stimmung, hat Klum nicht gesagt.
Trotzdem ist die Verbindung interessant, weil sie den Rotwein-Hinweis aus dem „People“-Interview konkret macht. Klum verbindet in diesem Jahr offenbar bewusst drei Dinge: ihr Halloween-Kostüm, die Farbe Rot und den Wein. Ob das Kostüm selbst etwas mit Wein zu tun hat oder ob der Wein nur die Begleitgeschichte ist, wird man erst am 31. Oktober sehen. Bis dahin bleibt die Apothic-Serie das, was sie ist: eine auffällige, blutig inszenierte Werbekampagne — und ein weiterer Grund, warum die Fans seit Wochen rätseln.
Fan-Theorie 1: Monstro Elisasue aus „The Substance“?
Eine der am häufigsten genannten Vermutungen lautet: Heidi Klum könnte sich als Monstro Elisasue verkleiden — die groteske Kreatur aus dem Body-Horror-Film „The Substance“ von 2024. Der Gedanke liegt nahe, wenn man das Teaser-Foto ansieht: Die wulstigen, organartigen Formen, die fleischfarbenen Falten und das Gefühl, dass hier ein Körper sich verändert und aus sich selbst herauswächst, erinnern viele Betrachter an genau diese Filmfigur. Dazu passt auch Klums eigener Hinweis, dass der Look „sehr, sehr blutig“ sein werde.
Aber: Das ist eine Fan-Theorie und sonst nichts. Weder Heidi Klum noch ihr Team haben bestätigt, dass sie sich als Figur aus „The Substance“ verkleidet. Auch „People“ und andere Berichte nennen diese Vermutung ausdrücklich als Tipp aus den Kommentaren, nicht als bestätigte Information. Es ist möglich, dass die Ähnlichkeit Zufall ist — oder dass Klum sich bewusst von einem aktuellen Horrorfilm inspirieren lässt, ohne ihn zu kopieren. Beides ist denkbar, beides ist unbelegt.
Was für diese Theorie spricht, ist die Ästhetik: grotesk, körperbetont, verstörend. Was gegen eine vorschnelle Festlegung spricht, ist Klums eigene Halloween-Philosophie. Sie hat mehrfach gesagt, dass sie Dinge finden wolle, an die andere von allein nicht denken — und dass die meisten Leute als Krankenschwester oder Polizistin gehen, sie aber immer nach etwas suche, das sie vorher noch nicht gesehen habe. Ein reines Nachstellen einer bekannten Filmfigur wäre für sie eher untypisch. Umso spannender wird die Enthüllung: Falls es doch Monstro Elisasue wird, wäre es eine der direktesten Film-Anspielungen ihrer Halloween-Geschichte. Falls nicht, war es eben nur ein guter Tipp aus den Kommentaren.
Fan-Theorie 2: Ein Clicker aus „The Last of Us“?
Die zweite große Vermutung kommt aus der Welt der Videospiele und Serien: Manche Fans glauben, Klum könnte sich als Clicker aus „The Last of Us“ verkleiden. Clicker sind infizierte Menschen, deren Gesichter von einem Pilzgeflecht überwuchert sind — blind, mit aufgerissenen, pilzartigen Strukturen statt eines normalen Gesichts. Wer das Teaser-Foto mit dieser Vorstellung vergleicht, versteht sofort, warum der Gedanke aufkam: Die blaugrauen, tentakelartigen Formen und die wulstige, organische Oberfläche erinnern an genau dieses Pilzgeflecht.
Auch hier gilt: Es handelt sich um eine Vermutung aus den Kommentaren, nicht um eine Bestätigung. Kein offizielles Statement, kein Interview und kein weiteres Foto belegen, dass Klum einen Clicker darstellt. Die Theorie lebt allein davon, dass das Foto so aussieht, als könnte es dazu passen — und dass „The Last of Us“ als Serie und Spiel gerade enorm präsent ist. Das reicht für eine spannende Spekulation, aber nicht für eine Schlagzeile, die behauptet, das Kostüm sei bereits bekannt.
Interessant ist an dieser Theorie vor allem, was sie über Klums Halloween-Strategie verrät: Sie wählt Motive, die sofort Assoziationen auslösen, ohne sich festzulegen. Ob Pilz, Organ oder Meereswesen — das Foto lässt mehrere Lesarten zu, und jede davon führt zu einer anderen Fan-Gemeinde, die miträt. Genau dadurch wird aus einem einzigen Instagram-Post eine wochenlange Diskussion. Am 31. Oktober wird sich zeigen, ob eine dieser Gemeinden richtig lag — oder ob Klum wieder einmal etwas zeigt, das niemand auf dem Zettel hatte.
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Fan-Theorie 3: Ein Korallenriff?
Die dritte Vermutung klingt auf den ersten Blick fast harmlos — und ist gerade deshalb so interessant: Manche Fans tippen auf ein Korallenriff. Die bunten, verzweigten Formen im Teaser-Foto erinnern sie an Korallen, an etwas aus dem Meer, an eine Unterwasserwelt. In den Kommentaren war auch von einem Korallenriff in St. Barts die Rede, von Seeigeln, Seegurken oder ganz allgemein von Meeresleben. Auch die schalenartigen Stücke im Foto passen zu dieser Lesart.
Ein Korallenriff als Kostüm wäre für Heidi Klum nicht abwegig: Sie hat sich in der Vergangenheit schon als Pfau, als Wurm und als E.T. verkleidet — also als Figuren und Wesen, die man nicht sofort mit einem Menschen verbindet. Ein Riff wäre die konsequente Fortsetzung dieser Reihe: kein Mensch, kein Monster im klassischen Sinne, sondern ein lebendiges Ökosystem als Kostüm. Und es würde zu ihrem Anspruch passen, etwas zu zeigen, das man vorher noch nicht gesehen hat.
Trotzdem: Auch das Korallenriff ist nur eine Theorie. Es gibt keine Bestätigung, dass Klum ein Meereswesen oder ein Riff darstellt. Und der Hinweis „sehr, sehr blutig“ passt auf den ersten Blick weniger zu einem bunten Riff als zu einer Horrorfigur — es sei denn, das Riff ist bewusst blutig und grotesk inszeniert, also kein niedliches Aquarium, sondern ein verstörendes Meereswesen. Auch hier gilt also: Raten ist erlaubt, Behaupten nicht. Die Auflösung gibt es erst am 31. Oktober.
Neben diesen drei Theorien kursierten in den Kommentaren noch weitere Ideen: innere Organe als eigenständiges Motiv, die Meerhexe Ursula aus „Arielle, die Meerjungfrau“, ein Demogorgon aus „Stranger Things“ oder sogar ein Scherz-Tipp wie „Rindfleischsuppe mit viel Gemüse“. Auch diese Ideen zeigen nur, wie offen das Foto ist. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind Vermutungen von Fans, keine Informationen von Heidi Klum. In diesem Artikel bleiben sie deshalb genau das — bunte Ideen, keine Fakten.
Heidiween 2026: Die Party am 31. Oktober in New York
Die Enthüllung findet traditionell nicht irgendwo statt, sondern auf Klums eigener Party. Am Samstag, 31. Oktober 2026, lädt sie in New York zu ihrer „Heidiween“-Party — der wohl berühmtesten Halloween-Party der Welt, bei der die Regel gilt: kein Kostüm, kein Einlass. Seit dem Jahr 2000 veranstaltet Klum diese Party, und seitdem ist sie jedes Jahr ein Medienereignis. Der rote Teppich vor der Party ist der Ort, an dem das Kostüm zum ersten Mal in voller Größe zu sehen ist — und an dem Fotografen, Fans und Medien seit Jahren darauf warten, was sie sich diesmal ausgedacht hat.
Der Ablauf ist inzwischen fast ein Ritual: Wochen vorher gibt es erste Hinweise, eine Woche vorher einen Teaser, dann die große Enthüllung am 31. Oktober selbst. Danach folgen die Bilder, die um die Welt gehen, und die Diskussion, ob das neue Kostüm die bisherigen toppen kann. In diesem Jahr kommt noch ein besonderer Druck hinzu: 2025 war Klum als Medusa aufgetreten — mit grünen Schuppen am ganzen Körper, Schlangen statt Haaren und einem langen Schwanz. Diese Messlatte zu übertreffen, ist selbst für die „Queen of Halloween“ eine Herausforderung.
Wer die Party verfolgt, sollte sich den 31. Oktober also dick im Kalender markieren. An diesem Abend wird nicht nur das Rätsel gelöst, sondern auch klar, ob die blutigen Hinweise, die Apothic-Bilder und die Fan-Theorien in die richtige Richtung gezeigt haben — oder ob Klum wieder einmal alle überrascht hat. Bis dahin bleibt nur das Warten — und das Mitraten.
Ohne Tom Kaulitz: Das erste Solo-Kostüm seit Jahren
Eine Sache ist für 2026 allerdings schon jetzt klar — und sie verändert die Enthüllung spürbar: Ehemann Tom Kaulitz wird nicht dabei sein. Die Kaulitz-Zwillinge Bill und Tom haben in ihrem Podcast „Kaulitz Hills — Senf aus Hollywood“ angekündigt, dass sie in diesem Jahr nicht bei Heidi Klums Halloween-Party in New York sein werden. Als Grund nannten sie Termingründe: Die Band Tokio Hotel ist rund um den Termin beschäftigt, unter anderem mit einem Konzert am 1. November in Hamburg, sodass eine Reise nach New York nicht möglich ist.
Das ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. In den vergangenen Jahren waren die Partnerkostüme von Heidi und Tom Klum ein fester Bestandteil der Show: 2025 erschien Tom als versteinerter Soldat an der Seite von Medusa, zuvor war er unter anderem als blutverschmierter Fischer und als Shrek an der Seite von Klums Fiona zu sehen. Er hat sich immer wieder bereitwillig in aufwendige, unbequeme und groteske Partnerkostüme gezwängt — und genau das machte viele Enthüllungen erst komplett.
2026 wird Heidi Klum also mit ihrem ersten Solo-Kostüm seit Jahren überraschen, wie es in der Berichterstattung heißt. Das bedeutet: Kein Partner, der die Figur ergänzt, kein Duo, das gemeinsam auftritt — sondern ein Kostüm, das allein stehen muss. Für Klum ist das keine neue Situation, aber eine besondere: Sie muss eine Figur zeigen, die auch ohne Gegenpart funktioniert. Und für die Fans bedeutet es, dass die Enthüllung am 31. Oktober noch spannender wird — weil niemand weiß, wie ein Solo-Kostüm aussieht, das trotzdem die ganze Party tragen soll.
Wichtig ist dabei auch, was die Absage nicht bedeutet. Die Brüder haben in ihrem Podcast ausdrücklich betont, dass es keinen Streit in der Familie gebe — Gerüchte um Spannungen hatten zuvor kursiert, nachdem Bill beim „HeidiFest“ in München gefehlt hatte. Die Absage für Halloween 2026 stellten sie als reine Terminentscheidung dar, nicht als privaten Konflikt. Auch Tokio-Hotel-Kollegen Georg Listing und Gustav Schäfer werden demnach nicht in New York dabei sein. Wer also aus der Abwesenheit eine Beziehungskrise lesen will, liest etwas hinein, das die Beteiligten selbst zurückgewiesen haben.

Warum Heidiween so groß ist: Eine Tradition seit dem Jahr 2000
Um zu verstehen, warum ein einziges Instagram-Foto weltweit Schlagzeilen macht, muss man die Geschichte dahinter kennen. Heidi Klum veranstaltet ihre Halloween-Party seit dem Jahr 2000. Der Anlass war damals simpel: Sie fand andere Halloween-Partys langweilig, weil sich niemand richtig Mühe mit den Kostümen gab — und beschloss, es selbst besser zu machen. Daraus wurde über mehr als zwei Jahrzehnte eine Institution, die jedes Jahr aufs Neue beweist, dass Halloween mehr sein kann als ein gekauftes Kostüm aus dem Laden.
Die Liste ihrer bisherigen Kostüme liest sich wie ein Best-of der Verwandlungskunst: Sie war ein riesiger Wurm, der sich kaum bewegen konnte. Sie war E.T., der Außerirdische. Sie war ein Pfau mit aufwendigem Gefieder. Sie war eine alte Frau, bis zur Unkenntlichkeit geschminkt. Sie war ein Alien, ein hautloser menschlicher Körper, Prinzessin Fiona aus „Shrek“ — und 2016 sogar ihr eigener Klon. 2025 folgte Medusa mit grünen Schuppen, beweglichen Schlangen und Schwanz. Jedes dieser Kostüme brauchte Stunden in der Maske, Prothesen, Anproben und ein Team, das die Verwandlung erst möglich machte.
Genau das ist der Kern von Heidiween: Es geht nicht darum, hübsch auszusehen, sondern darum, sich zu verwandeln. Klum hat mehrfach gesagt, dass sie an Halloween bewusst den entgegengesetzten Weg zur Sinnlichkeit gehe — weg vom schönen Kleid, hin zum Grotesken, zum Unheimlichen, zum Überraschenden. Und sie hat den Anspruch formuliert, Dinge zu finden, an die andere von allein nicht denken. Wer diese Geschichte kennt, versteht auch, warum der Teaser 2026 so viel Aufmerksamkeit bekommt: Er verspricht eine weitere Verwandlung in dieser Reihe — und die Frage ist nur, welche.
Ein weiterer Teil der Tradition ist die Mühsal hinter den Kulissen. Klums Kostüme sind oft so aufwendig, dass sie kaum tragbar sind: Man kann darin nicht richtig gehen, nicht sitzen, manchmal nicht einmal auf die Toilette. Nach der Enthüllung wechselt sie deshalb oft in ein bequemes Ersatzoutfit — im vergangenen Jahr etwa in Hotel-Bademäntel, mit denen sie und Tom die Party ein zweites Mal stürmten, nachdem sie die Medusa-Schlangen nicht mehr aushielt. Diese Geschichten gehören zu Heidiween genauso dazu wie die Kostüme selbst: Sie zeigen, dass hinter dem Spektakel echte Arbeit und echter Körpereinsatz stecken.
Was bis zur Enthüllung noch passieren kann
Bis zum 31. Oktober 2026 bleibt noch eine Woche voller Möglichkeiten. Klum könnte weitere Teaser posten — vielleicht ein weiteres Detail, vielleicht ein Video aus der Maske, vielleicht auch gar nichts mehr, um die Spannung bis zum Schluss zu halten. In der Vergangenheit hat sie beides gemacht: mal schrittweise Hinweise gegeben, mal bis zur Enthüllung geschwiegen. Was sie in dieser Woche tut, lässt sich nicht vorhersagen — und genau das gehört zum Spiel.
Sicher ist dagegen, dass die Spekulationen weitergehen werden. Jeder neue Post wird sofort gedeutet, jede Story wird Bild für Bild analysiert, jede Kooperation wird auf versteckte Hinweise abgeklopft. Medien werden die Fan-Theorien aufgreifen, Rankings erstellen und Wetten anstellen, welches Kostüm es wird. Das ist Teil des Halloween-Geschäfts — und Klum weiß das genau. Sie spielt mit dieser Aufmerksamkeit, ohne sie zu kontrollieren: Sie gibt gerade genug, damit alle mitreden, und gerade wenig genug, damit niemand es wirklich weiß.
Für Leserinnen und Leser heißt das: Wer bis zum 31. Oktober auf dem Laufenden bleiben will, sollte Klums Instagram-Kanal und die Berichterstattung rund um Heidiween im Blick behalten — aber jede neue „Enthüllung“ vor dem 31. Oktober mit Vorsicht genießen. Bis Klum selbst auf dem roten Teppich in New York steht, ist alles andere ein Tipp, eine Theorie oder ein Gerücht. Die echte Enthüllung gibt es nur einmal — und sie findet am 31. Oktober statt.
Wer ist Heidi Klum?
Heidi Klum wurde am 1. Juni 1973 in Bergisch Gladbach geboren und ist 53 Jahre alt. Sie gewann 1992 den Wettbewerb „Model 92“ und wurde danach zu einem der bekanntesten Models der Welt: Sie zierte die Cover von „Vogue“ und „Sports Illustrated“, wurde ein „Victoria’s Secret“-Engel und baute sich parallel eine Karriere als Fernsehmoderatorin und Unternehmerin auf. Seit 2006 moderiert sie „Germany’s Next Topmodel“, sie kehrte als Host zu „Project Runway“ zurück und saß als Gast-Jurorin bei „America’s Got Talent“ am Tisch.
Privat ist Klum seit 2019 mit dem Tokio-Hotel-Musiker Tom Kaulitz verheiratet und Mutter von vier Kindern. Ihr Vermögen wird 2026 auf rund 160 Millionen US-Dollar geschätzt — eine Zahl, die in der Berichterstattung kursiert und zeigt, wie groß das Imperium ist, das sie sich über drei Jahrzehnte aufgebaut hat. Doch an Halloween geht es nicht um Vermögen oder Modelkarriere, sondern um etwas anderes: um die Freude an der Verwandlung, an der Maske und an der Überraschung. Genau das macht sie seit dem Jahr 2000 zur „Queen of Halloween“ — ein Titel, den sie selbst inzwischen mit Stolz trägt und dem sie jedes Jahr aufs Neue gerecht werden will.

Häufige Fragen zu Heidi Klums Halloween-Kostüm 2026
Was hat Heidi Klum am 24. Oktober 2026 gepostet?
Eine Nahaufnahme bunter, organartiger Prothesenteile auf Instagram — ohne Gesicht und ohne Erklärung. Dazu fragte sie: „Was ist mein Kostüm? Noch eine Woche.“
Ist das Kostüm 2026 schon bekannt?
Nein. Heidi Klum hat das Kostüm nicht verraten. Alles, was bisher kursiert, sind Fan-Theorien und Hinweise, keine Bestätigung.
Was hat Heidi Klum selbst über den Look verraten?
Im September 2026 sagte sie gegenüber „People“, der Look werde „sehr, sehr blutig“ und passe „sehr gut zu Rotwein“. Mehr hat sie offiziell nicht bestätigt.
Wann wird das Kostüm enthüllt?
Am Samstag, 31. Oktober 2026, bei ihrer „Heidiween“-Party in New York — traditionell auf dem roten Teppich vor der Party.
Ist Heidi Klum wirklich Monstro Elisasue aus „The Substance“?
Das ist nur eine Fan-Theorie aus den Kommentaren. Sie ist nicht bestätigt und wird in diesem Artikel ausdrücklich nicht als Tatsache dargestellt.
Verkleidet sie sich als Clicker aus „The Last of Us“?
Auch das ist nur eine Fan-Theorie. Die Ähnlichkeit des Teaser-Fotos mit einem Pilzgeflecht hat diese Vermutung ausgelöst, eine Bestätigung gibt es nicht.
Könnte das Kostüm ein Korallenriff sein?
Das ist die dritte große Fan-Theorie: Die bunten Formen im Foto erinnern manche an Korallen oder Meeresleben. Bestätigt ist auch das nicht.
Warum ist Tom Kaulitz 2026 nicht dabei?
Aus Termingründen. Bill und Tom Kaulitz kündigten in ihrem Podcast an, dass sie wegen Tokio-Hotel-Terminen — unter anderem einem Konzert am 1. November in Hamburg — nicht nach New York reisen können. Einen Streit wiesen sie zurück.
Seit wann gibt es Heidi Klums Halloween-Party?
Seit dem Jahr 2000. Die Party in New York ist inzwischen eine der berühmtesten Halloween-Veranstaltungen der Welt, mit der Regel: kein Kostüm, kein Einlass.
Was war Heidi Klums Kostüm 2025?
2025 verkleidete sie sich als Medusa aus der griechischen Mythologie — mit grünen Schuppen am ganzen Körper, Schlangen statt Haaren und einem langen Schwanz. Ihr Ehemann Tom Kaulitz erschien damals als versteinerter Soldat.
Mehr über Heidi Klum lesen Sie in unserem Porträt Heidi Klum: Alter, Vermögen & Biografie. Zum Tokio-Hotel-Umfeld, das für die Absage 2026 eine Rolle spielt, finden Sie unseren Artikel über Gustav Schäfer. Weitere aktuelle Star-News lesen Sie bei Iris Mareike Steen.
Le fotografie di Heidi Klum utilizzate in questo articolo provengono da Wikimedia Commons e sono pubblicate con licenze libere.
