Christina Applegate: MS-Diagnose war falsch – was jetzt mit ihr los ist
Kurzantwort: Christina Applegate (54) leidet doch nicht an Multipler Sklerose: In ihrem Podcast „MeSsy“ verriet die Schauspielerin am 21. Oktober 2026, dass ihre MS-Diagnose aus dem Jahr 2021 falsch war. Doch ihre Beschwerden bleiben rätselhaft und haben sich teils verschlimmert — sie ist weiter auf einen Rollstuhl für Arztbesuche angewiesen und steht nach eigenen Worten „wieder ganz am Anfang“. In Deutschland wurde sie als Kelly Bundy in „Eine schrecklich nette Familie“ berühmt.
Christina Applegate im Überblick
| Vollständiger Name | Christina Applegate |
|---|---|
| Geboren | 25. November 1971 in Hollywood, Los Angeles, USA |
| Alter | 54 Jahre (Stand Oktober 2026) |
| Beruf | Schauspielerin |
| Bekannt für | Kelly Bundy in „Eine schrecklich nette Familie“, „Samantha Who?“, „Dead to Me“ |
| Gesundheit | MS-Diagnose (2021) im Oktober 2026 als Fehldiagnose aufgehoben; keine Ersatzdiagnose bekannt; weiter schwere Symptome |
| Partner | Martyn LeNoble (verheiratet seit 2013) |
| Kinder | Tochter Sadie Grace (geboren 2011) |
| Vermögen | ca. 25 Millionen US-Dollar (Schätzung, Celebrity Net Worth) |
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Die Schock-Wende: Die MS-Diagnose war falsch
Es ist eine der überraschendsten Promi-Gesundheitsmeldungen des Jahres: Christina Applegate hat in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts „MeSsy“ öffentlich gemacht, dass sie doch nicht an Multipler Sklerose erkrankt ist. Fünf Jahre lang war sie davon ausgegangen, an der Autoimmunkrankheit zu leiden — nun steht fest, dass die Diagnose falsch war.
Wie die 54-Jährige schilderte, kam ihre Ärztin in ihr Zimmer und sagte: „Glückwunsch, Sie haben kein MS. Glückwunsch.“ Doch die Reaktion fiel ganz anders aus, als man erwarten würde: Applegate weinte nicht vor Freude, sondern vor Wut. Die Schauspielerin erklärte, dass sie Zeit gebraucht habe, um diese Entwicklung überhaupt zu verarbeiten — deshalb hatte sie sich bereits im März vorübergehend aus ihrem Podcast zurückgezogen.
Der entscheidende Punkt für Applegate: Die aufgehobene Diagnose bringt keine Erleichterung, solange ihre Beschwerden keine Erklärung finden. „Ich bin da immer noch drin“, sagte sie zu Co-Moderatorin Jamie-Lynn Sigler, die selbst seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Multipler Sklerose lebt. Die Diagnose habe ihr damals immerhin Klarheit und einen Weg nach vorne gezeigt — jetzt stehe sie wieder ganz am Anfang.
Der Weg zur Fehldiagnose: MRTs, fast 40 Läsionen und jahrelange Infusionen
In der ersten von zwei neuen Podcast-Folgen blickte Applegate auch auf den Beginn der Untersuchungen zurück. 2021 wurde sie auf vieles getestet — zunächst aber nicht direkt auf Multiple Sklerose. Danach folgten MRTs von Gehirn und Wirbelsäule sowie eine Rückenmarkspunktion. Auf dieser Grundlage stellten die Ärzte damals eine Form von MS fest: Man habe ihr Läsionen im Gehirn gezeigt, fast 40 seien es gewesen. Für Applegate war das die Erklärung für Beschwerden, mit denen sie nach eigenen Angaben schon länger lebte. Im August 2021 machte sie die Diagnose öffentlich.
Danach suchte Applegate Halt in der MS-Community und begann eine Behandlung mit Infusionen, die über Jahre lief. Später wollte ihr Arzt sie von den Infusionen wieder absetzen und ihre B-Zellen beobachten. Als sich dabei keine Veränderung zeigte, begann eine erneute Überprüfung der bisherigen Einschätzung. Applegate erklärte, neue Technik bei Hirn-MRTs habe schließlich zu dem Ergebnis geführt, dass die frühere Diagnose nicht zutraf.
Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, ist Multiple Sklerose häufig schwer festzustellen: Schätzungen zufolge ist rund ein Fünftel aller MS-Diagnosen falsch. Weltweit leiden etwa drei Millionen Menschen an der Autoimmunkrankheit.
Die Symptome bleiben: „Es ist nicht besser geworden“
Das vielleicht Bedrückendste an Applegates Offenbarung: Ihre gesundheitlichen Beschwerden sind nicht verschwunden — sie haben sich teils sogar verschlimmert. „Es ist nicht besser geworden, Jamie. Wenn überhaupt, ist es in mancher Hinsicht schlimmer geworden“, sagte sie in der Podcast-Folge. Es tue ihr weh, aus dem Bett aufzustehen und zu stehen, und sie schlafe noch immer sehr viel.
Weiter ist die Schauspielerin auf einen Rollstuhl angewiesen, wenn sie ihre Ärzte aufsuchen will. Künftig wolle sie weitere Spezialisten finden und ihre Behandlung aktiv mitgestalten — gemeinsam mit ihren Ärzten klären, was seit 2021 hinter ihren Beschwerden steckt. Wichtig dabei: Es gibt derzeit keine neue Diagnose. Wer über eine angebliche „Ersatzdiagnose“ spekuliert, erfindet Fakten — Applegate selbst hat keine genannt.
Wer ist Christina Applegate? Von Kelly Bundy zum Hollywood-Star
Christina Applegate wurde am 25. November 1971 in Hollywood, Los Angeles, geboren. Ihre Mutter Nancy Priddy ist Sängerin und Schauspielerin, ihr Vater Robert Applegate war Musikproduzent. Als Kind stand Applegate bereits vor der Kamera — ihren Durchbruch feierte sie 1987 als Kelly Bundy, die schrille Tochter von Schuhverkäufer Al Bundy, in der Sitcom „Eine schrecklich nette Familie“ („Married… with Children“). Elf Jahre lang, bis 1997, spielte sie die Rolle und wurde damit in Deutschland zum TV-Star. Auch weitere Hollywood-Größen wie Sandra Bullock zählen zu den Gesichtern, die das US-Fernsehen in dieser Ära prägten.
Nach dem Ende der Serie baute Applegate behutsam eine Film- und Serienkarriere auf: Sie spielte in „The Sweetest Thing“ (2002) an der Seite von Cameron Diaz, in „Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy“ (2004) sowie in den Komödien „Hall Pass“ (2011), „Vacation – Wir sind die Griswolds“ (2015) und „Bad Moms“ (2016). Im Fernsehen kehrte sie mit „Jesse“ (1998–2000) und vor allem mit „Samantha Who?“ (2007–2009) zurück — für die Titelrolle wurde sie für den Emmy nominiert. Zuletzt stand sie für die gefeierte Netflix-Serie „Dead to Me“ (2019–2022) vor der Kamera, für die sie ebenfalls Emmy-Nominierungen erhielt. Dreharbeiten und Ausstrahlung fielen bereits in die Zeit ihrer Erkrankung.
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Krebs 2008: Doppelte Mastektomie und eigenes Hilfsprojekt
Die aktuelle Gesundheitskrise ist nicht die erste, die Applegate öffentlich durchlebt hat: 2008 wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert. Sie entschied sich für eine doppelte Mastektomie und gründete danach die Organisation „Right Action for Women“ (RAW), die Frauen den Zugang zu MRT-Untersuchungen zur Früherkennung erleichtern soll. Ihr offener Umgang mit der Krankheit wurde damals international gewürdigt.
Stern auf dem Walk of Fame und der Emmy-Auftritt mit Gehstock
Im November 2022 erhielt Christina Applegate einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame — die Zeremonie wurde von engen Freunden wie Katey Sagal begleitet. Bei einem seltenen öffentlichen Auftritt bei den Emmy Awards im Januar 2024 kam sie mit einem Gehstock auf die Bühne und wurde vom Publikum mit stehenden Ovationen empfangen. Es war einer der emotionalsten Momente der Verleihung und zeigte, wie sehr ihre Krankheit sie bereits damals einschränkte.
Privatleben: Ehemann Martyn LeNoble und Tochter Sadie Grace
Über ihr Privatleben spricht Christina Applegate nur selten. Seit Februar 2013 ist sie mit dem niederländischen Musiker Martyn LeNoble verheiratet, dem früheren Bassisten der Band Porcelain. Im Januar 2011 kam ihre gemeinsame Tochter Sadie Grace zur Welt. Die Familie lebt in Los Angeles — weitgehend abgeschirmt von der Öffentlichkeit, was Applegate angesichts ihrer gesundheitlichen Lage besonders wichtig ist.
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Vermögen und Karrierebilanz
Ihr Vermögen wird auf rund 25 Millionen US-Dollar geschätzt (Celebrity Net Worth, Schätzung). Neben der Schauspielerei engagierte sich Applegate als Produzentin — unter anderem bei „Dead to Me“ — und blieb auch in schwierigen Phasen beruflich aktiv. Kolleginnen und Kollegen aus der Branche, darunter Austin Abrams und viele weitere US-Stars, äußerten sich in der Vergangenheit immer wieder solidarisch über ihren offenen Umgang mit Krankheit.
Häufige Fragen zu Christina Applegate
Hat Christina Applegate Multiple Sklerose?
Nein — zumindest nach aktuellem Stand: Im Oktober 2026 gab Applegate in ihrem Podcast „MeSsy“ bekannt, dass ihre MS-Diagnose von 2021 falsch war. Ihre Ärzte stellten fest, dass sie doch kein MS hat.
Was ist die richtige Diagnose von Christina Applegate?
Es gibt derzeit keine. Applegate hat keine Ersatzdiagnose genannt und sucht gemeinsam mit ihren Ärzten und weiteren Spezialisten weiter nach einer Erklärung für ihre Symptome.
Was sagte Christina Applegate in ihrem Podcast über die Fehldiagnose?
Ihre Ärztin habe gesagt: „Glückwunsch, Sie haben kein MS. Glückwunsch.“ Applegate weinte jedoch aus Wut, nicht aus Freude, und hatte sich bereits im März vorübergehend aus dem Podcast zurückgezogen, um die Entwicklung zu verarbeiten.
Welche Symptome hat Christina Applegate?
Ihr tut es weh, aus dem Bett aufzustehen und zu stehen, sie schläft sehr viel und ist für Arztbesuche weiter auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Beschwerden haben sich teils verschlimmert.
Wie kam es 2021 zur MS-Fehldiagnose?
Nach MRTs von Gehirn und Wirbelsäule sowie einer Rückenmarkspunktion zeigten Ärzte ihr fast 40 Läsionen im Gehirn und stellten eine Form von MS fest. Erst als Infusionen abgesetzt und B-Zellen beobachtet wurden, ohne dass sich etwas änderte, führte neue MRT-Technik zur Korrektur.
Wodurch wurde Christina Applegate in Deutschland bekannt?
Als Kelly Bundy in der Sitcom „Eine schrecklich nette Familie“ („Married… with Children“, 1987–1997) — die schrille Tochter von Schuhverkäufer Al Bundy.
In welchen Filmen und Serien spielt Christina Applegate?
Unter anderem „Samantha Who?“, „Dead to Me“ (beide mit Emmy-Nominierungen), „The Sweetest Thing“, „Anchorman“, „Hall Pass“, „Vacation“ und „Bad Moms“.
Hatte Christina Applegate Krebs?
Ja: 2008 wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert. Sie ließ sich beide Brüste entfernen (doppelte Mastektomie) und gründete die Hilfsorganisation „Right Action for Women“.
Ist Christina Applegate verheiratet? Hat sie Kinder?
Sie ist seit 2013 mit dem Musiker Martyn LeNoble verheiratet; ihre Tochter Sadie Grace wurde 2011 geboren.
Wie alt ist Christina Applegate?
Sie wurde am 25. November 1971 in Hollywood, Los Angeles, geboren und ist 54 Jahre alt (Stand Oktober 2026).
Immagini: ritratti di Christina Applegate da Wikimedia Commons in licenza Creative Commons (tra gli autori, Gage Skidmore) e una fotografia storica di dominio pubblico del 1986.



